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Timeless-Magazine über Frank Nitsche

TIMELESS-MAGAZINE über Frank Nitsche

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Raum, Licht und Resonanz: Wie Frank Nitsches Malerei Architektur verwandelt Räume sind niemals neutral. Sie wirken auf Stimmungen, auf Verhalten, auf Wahrnehmung. Und Kunst kann diese Wirkung verstärken, sie sogar transformieren. Die Gemälde von Frank Nitsche treten nicht mit der umgebenden Architektur in Konkurrenz. Vielmehr treten sie in einen Dialog und öffnen damit Räume. Woher die Wirkung stammt und warum Kunst weit mehr ist als eine Dekoration, lesen Sie in diesem Artikel.

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Cornelia Heller über Frank Nitsche

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Aus dem Buch "Gesichter eines Wandels - Stadtgeschichten. Aschersleben - Köthen - Halberstadt - Lutherstadt Eisleben." Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2010 in Sachsen Anhalt schrieb die Magdeburger Journalistin Cornelia Heller über die Menschen, welche im Rahmen des Stadtumbaus die Gestalter des Wandel sind.

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Podcast zu Frank Nitsche von Tobias Jeschke

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im Rahmen der Reihe „seltensogemacht“ – Die Köpfe hinter der Kultur. Wie können wir die Kreativität von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb der Schulen am besten fördern? Was bedeutet es, diesem Ziel sein Leben zu widmen und welche Schwierigkeiten waren dabei zu bewältigen? Der außergewöhnliche Lebensweg von Frank Nitsche, des Lehrers, Künstlers und Gründers einer in Deutschland einmaligen Institution, an der Kinder jeden Tag in lichtdurchfluteten Räumen kostenlos ihre Kreativität entdecken und ausleben können, unter Anleitung von professionellen Künstler:innen aller Genres.

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Neue Zürcher Zeitung (NZZ) zu Frank Nitsche als Gründer der Kreativwerkstatt Aschersleben

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„… Nach der Renovierung dient der Bau (gemeint ist die ehemalige Druckfabrik Bestehorn, d.R.) nun als Schulgebäude und bildet das Entrée zu Ascherslebens neuer Mitte – dem von gepflegtem Grün eingerahmten Bildungszentrum Bestehornpark. Für Frank Nitsche ist damit ein langegehegter Traum in Erfüllung gegangen. Gleich nach der Wende hatte der Kunstlehrer am Stephaneum-Gymnasium, zu dessen Abiturienten auch Neo Rauch zählt, eine Malschule für Kinder und Jugendliche aufgebaut."

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Gerhard Fuhrmann (Maler und Grafiker aus Schwedt) zu Frank Nitsche

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„… Trotzdem bleibt bei der Betrachtung der Bilder (von Frank Nitsche, d.R.) das Gefühl, hier soll nicht nur ein Inhalt transportiert werden, hier geht es vor allem auch um die formale Bewältigung des Inhalts. Und so erwische ich mich schon mal dabei, dass mich der Titel des Bildes gar nicht so sehr interessiert, dass ich mich vielmehr frage, wie hat er denn das gemacht: oder bei dem Gedanken, oh, schöne blaue Fläche! Vielleicht ringen die Farben auch gar nicht miteinander, vielleicht tanzen sie ja, feiern ein Fest der Farben. … Aber eines wird doch deutlich: Obwohl Frank Nitsche sich ganz klar dazu bekennt, die Gegenständlichkeit der Welt um uns herum als Anreger zu nutzen, haben seine großen farbigen Arbeiten einen deutlichen Zug zum Abstrakten, die Farbe wirkt hier auch ohne die Gegenständlichkeit. Und seine rein abstrakten Versuche tun das Ihrige dazu. Materialien, Techniken, Ordnungen, ... wie kann man mit Gewohntem brechen, für sich neues erschließen?“

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Professor Josef Walch (Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle) über die Malerei von Frank Nitsche

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"In den Bildern und Grafiken von Frank Nitsche begegnet uns die äußere Form des Dargestellten. Diese kommt in der Bildwelt Nitsches auf die vielfältigste Weise einher: zerbrechlich, hohl, geheimnisvoll, frech, sinnlich verführerisch oder laut und auftrumpfend...

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Stefanie Müller – Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg über die Malerei von Frank Nitsche

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„… Doch nicht nur auf der Ebene des zunächst Offensichtlichen sondern auch auf der Ebene der Deutung nähert sich Frank Nische seinen Motiven. Auch über die formale Herangehensweise, den Einsatz der Formen versucht er, das Innere seiner Bildgegenstände offen zu legen. Dabei zerlegt er das Bildmotiv in viele Einzelformen, die er in Beziehung zueinander setzt. Viele seiner Werke erfordern deshalb eine genaue Betrachtung und mehrmaliges Hinsehen, um das Dargestellte vollständig zu erfassen.“ „Gewisse Parallelen zum Kubismus sind nicht von der Hand zu weisen. Diese Stilrichtung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte die moderne Malerei grundlegend und war auch für Lyonel Feiningers frühes malerisches Schaffen bedeutsam. Kennzeichnend sind die Veränderung des Bildgegenstandes in seiner gewohnten Perspektive und seine Zerlegung in einzelne Formen mit dem Ziel, den Bildgegenstand als „Ding an sich“ darzustellen. Bei Nitsche kommt zudem den Farben eine zentrale Bedeutung bei. Sie werden in einem oft langwierigen Prozess zueinander in Beziehung gesetzt. Ihre Zuordnung erfolgt ähnlich der Komposition eines Musikstückes, bis am Ende des Prozesses eine Harmonie, ein Klang entstanden ist.“ „Aus Einzelelementen werden Formen, wie aus Atomen am Ende komplexe Gebilde und Objekte werden. Der Einsatz der Farbe hat daran entscheidenden Anteil. Sie wird bei Nitsche eingesetzt, um die einzelnen Formenflächen in sich nochmals mit hellen und dunklen Partien abzusetzen und somit Schattenwurf und Perspektive zu verdeutlichen.“

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