Lichtspiel in der Arena des Lebens und der Blick nach Innen

Aus meinen Werkserien

Die Malerei von Frank Nitsche bewegt sich zwischen Bühne und Innerem, zwischen Figur und Raum. In Werkserien wie Narr und König, Kinderland oder Ansichten von Innen wird das Licht zum Träger von Bewegung, Erinnerung und Erkenntnis.

Warum ich Künstler wurde

Schon als Kind entdeckte ich beim Zeichnen eine Welt, die leicht und freundlich war, im Gegensatz zur oft schweren Realität. Obwohl mich die DDR zunächst in ein Studium der Mathematik und Physik führte, begegnete ich dort meinem Mentor Paul Otto Knust – dem Künstler, der mir die Tür zur Malerei öffnete und wie ein Vater für mich wurde.

Doch erst mit 41 Jahren wagte ich den Schritt, ganz in die Kunst zu gehen: Ich begann ein neues Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und als Gasthörer an der HGB Leipzig, richtete mir ein Atelier ein und tauchte endgültig in diese Welt aus Bildern ein.

Warum ich Künstler wurde?
Weil die Kunst immer mein Zufluchtsort war – der Ort, an dem alles leicht wurde und ich vollkommen ich selbst sein durfte.

Frank Nitsche in seinem Atelier 2025 - Foto Christina Schubert

„Ich möchte zeigen, dass Kunst Leichtigkeit ohne Verdrängung möglich macht: Räume, in denen wir lachen, und den Riss sehen dürfen. Eine Kultur, die beides aushält – Glanz und Schatten – lässt Menschen ehrlicher miteinander sein.“